Stichwort

Farid Bang

16 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 2
Efeu 18.06.2018 […] Für "kurzsichtig" hält tazlerin Julia Lorenz die Entscheidung der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft, das Verfahren gegen Farid Bang und Kollegah einzustellen: Die beiden Rapper "arbeiten sich in brutaler Rhetorik an Marginalisierten, an Frauen und Homosexuellen, Jüdinnen und Juden ab. Solche Verwünschungen mit dem Verweis auf Kunstfreiheit zu schützen, nur weil sie jemand in Form von strunzlangweiligen […] gen und wenig revolutionären Songs in die Welt blökt, ist ein fatales Signal." Michael Hanfeld stimmt in der FAZ zu: "Für die Bedeutung und Tragweite der Texte von Kollegah und Farid Bang hat Campino ein besseres Gespür als die Staatsanwaltschaft", denn "die Judenvernichtung bei jeder Gelegenheit für einen vermeintlich coolen Gag oder eine lässige Zeile (...) heranzuziehen, also für etwas ganz Normales […]
Efeu 16.04.2018 […] Nach den Protesten gegen die Echo-Auszeichnung für Kollegah und Farid Bang, die wegen antisemitischer Textzeilen in die Kritik geraten waren, kündigt Florian Drücke, der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Musikindustrie, ein Umdenken an, meldet die taz mit der dpa: Man beabsichtige eine "umfassende Analyse und die Erneuerung der mit der Nominierung und Preisvergabe zusammenhängenden Mechanismen […] Mechanismen." Im Welt-Kommentar verteidigt Dennis Sand indessen die ästhetischen Codes des Battle-Rap, dem das inkriminierte Stück von Kollegah und Farid Bang zuzurechnen ist: Höhnische Textzeilen über KZ-Insassen seien ja gar nicht ernst gemeint und sollten vor dem Hintergrund des Genres verstanden werden - schlimm sei nur Kollegahs Auftreten jenseits solcher Zeilen: Da vertritt er eben tatsächlich Vers […]
Efeu 13.04.2018 […] Gestern Abend wurden die Gangsta-Rapper Kollegah und Farid Bang mit dem Branchenpreis Echo ausgezeichnet. Vorangegangen war dem eine Kontroverse rund um antisemitische Textzeilen. Campino nutzte die Bühne für ein ausführliches Statement gegen die Provokationen der Rapper und fragte: "Wann ist die moralische Schmerzgrenze erreicht?" Für ihn sei diese Grenze dann überschritten, "wenn es um frauenverachtende […] frauenverachtende, homophobe, rechtsextreme, antisemitische Beleidigungen geht - und auch um die Diskriminierung jeder anderen Religionsform." Kollegah und Farid Bang reagierten darauf wenig später und versuchten den Tote-Hosen-Rocker auf der Bühne mit einer Karikatur lächerlich zu machen, so dass man sich prompt fragte, wie viel fragile Verletzlichkeit Kollegah, der bürgerlich Felix Blume heißt und zu […] will Skandal, ohne ihn ist der nichts." Im Tagesspiegel fasst Markus Lücker den Abend zusammen, während Nadine Lange nochmals ihre Empörung über die Nominierung unterstreicht: "Dass man Kollegah und Farid Bang bei der live im Fernsehen übertragenen Echo-Verleihung überdies noch auftreten lässt, ist allerdings nicht nachvollziehbar. Das lässt alle Distanzierungsstatements, die der Verband zur gewaltver […]
Efeu 09.04.2018 […] Im Deutschlandfunk ärgert sich Jens Balzer, dass die Gangsta-Rapper Kollegah und Farid Bang mit ihren derben Sexismen und antisemitischen Textzeilen nicht nur kaum Gegenwind bekommen, sondern auf der Bühne des Echo-Musikpreises auch noch gefeiert werden: "Wir haben in Berlin gerade monatelang über die Frage diskutiert, ob ein Gedicht an einer Hauswand stehen darf, in dem Frauen mit Blumen verglichen […] verglichen werden, oder ob das sexistisch ist und deswegen weg muss." Auf dem neuen Album von Kollegah und Farid Bang gebe es "Zeilen wie 'Dein Chick ist 'ne Broke Ass Bitch, denn ich fick sie, bis ihr Steißbein bricht'. Und das scheint mir persönlich doch noch sexistischer zu sein, als wenn man Frauen mit Blumen vergleicht. Aber darauf öffentliche Debatte? Null, nichts." Durchaus Opernqualitäten hat James […]