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Bagdad

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Wie filmt man Hässlichkeit? Arabische Filme von Avo Kaprealian und Tamer El Said (Forum)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2016 […] aus den verschiedensten Länder der krisengeschüttelten Welt an: Aus dem Libanon, dem Irak und Deutschland. Auf einem Podium sprechen sie darüber, was der Krieg für ihr Leben bedeutet. Der Freund aus Bagdad fasst den alltäglichen Horror in einer Szene zusammen: Als seine Schwester ihre vierjährige Tochter rausschickte, um beim Bäcker Brot zu holen, rief sie ihr hinterher: "Aber tritt nicht auf die Leichen […] den Irak zurückkann, wenn er in Deutschland nicht seinen Status als anerkannter Asylbewerber verlieren will. Anschließend ziehen sie zu viert durch die Nacht, reden über die Hure Beirut, die Poesie Bagdads, das Sterben in Berlin. Und fragen: Wie filmt man Hässlichkeit? Für Khaled sind es nicht die Monate des Aufbruchs, der Revolte gegen das Alte und Korrupte. Für ihn sind es Monate, in denen sein Leben […] Von Thekla Dannenberg

Prism 3: Was geht mich das an?

Redaktionsblog - Im Ententeich 25.06.2013 […] Murfee Faulk dem Fernsehsender ABC, wie seine Kollegen sich gegenseitig darauf aufmerksam machten, wenn sie ein besonders saftiges Telefongespräch mithörten. Unter den Abgehörten waren Offiziere in Bagdad, Mitglieder von "Ärzte ohne Grenzen" oder des Internationalen Roten Kreuzes - alle nicht gerade für terroristische Aktivitäten berüchtigt: "Manchmal wurde mir gesagt, hey, hör dir das an, das ist guter […] Von Anja Seeliger

Ibrahim liegt hier nicht: Mohamed Al-Daradjis 'Son Of Babylon'

Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2010 […] durch den Irak, um den Vater des Jungen zu suchen, den Musiker Ibrahim, der 1991 von der Republikanischen Garde verschleppt worden war. Die beiden sind Kurden und ihre Reise führt vom Nordirak über Bagdad in den Süden Babylons, nach Nasiriya. Hier soll Ibrahim im Gefängnis sitzen. Doch die Gefängnisse sind leer. Männer mit langen Listen sitzen heute davor, die versuchen, den Angehörigen bei der Suche […] auch an Hauptdarsteller Yassir Taleeb, der bei den Dreharbeiten 2003 12 Jahre alt war, also genauso alt wie Ahmed im Film. Er ist frech und so gewitzt, wie nur irgendein 12-Jähriger. Auf dem Markt in Bagdad, wo die beiden auf den Bus warten, freundet er sich im Handumdrehen mit einem kleinen Jungen an, der einzelne Zigaretten verkauft. Die Verkaufssprüche könnten aus einem Billy-Wilder-Film sein: "War […] Von Anja Seeliger