Efeu - Die Kulturrundschau - Archiv

Bühne

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Efeu - Die Kulturrundschau vom 14.11.2025 - Bühne

Szene aus "Herkunft". Foto: Gianmarco Bresadola

Durchaus verdienstvoll findet Nachtkritiker Falk Richter, dass sich der ukrainische Regisseur Stas Zhyrkov in seiner Adaption von Saša Stanišićs Roman "Herkunft" am Berliner Ensemble von der Vorlage löst und Stanišićs Flucht-Erfahrungen aus Jugoslawien ins Allgemeine ausweitet: "Die Migrationserfahrungen der Erzählerfigur in Heidelberg (und später seine Integration in die deutsche Hochkultur) kommen zwar vor, bleiben aber am Rande, das Zentrum des Abends ist ein nicht unkritisches Umkreisen von Heimatkonstruktionen. 'Zugehörigkeitsgefühl!' spuckt Marina Galic (die mit gestreiftem Pullover und Seitenscheitel eine gelungene Kopie des Autors Stanišić abgibt) einmal angewidert aus. 'Jetzt ist mal gut hier!'" Aber, meint Richter, "das ist alles sehenswert, wirklich eine Antwort darauf, was 'Herkunft' dem Theater zu sagen hat, gibt es nicht."

Besprochen werden Alexej Ratmanskys Choreografie zu Johann Sebastian Bachs "Kunst der Fuge" in Kopenhagen (SZ, mehr hier) und Sebastian Hartmanns Adaption von Choderlos de Laclos' Roman "Gefährliche Liebschaften" am Hamburger Thalia Theater (nachtkritik).
Stichwörter: Stanisic, Sasa, Zhyrkov, Stas

Efeu - Die Kulturrundschau vom 13.11.2025 - Bühne

Thikra: Night of Remembering" Foto: Camilla Greenwell 

Nur zu gern lässt sich Katrin Bettina Müller für die taz in den düsteren Sog von Akram Khans mythischer Choreografie "Thikra: The Night of Remembering" hineinziehen, die bei den Berliner Festspielen zur Uraufführung kam. Frauen sind hier Dämonen, Königinnen und Göttinnen, aber auch Trauernde. Was "wiederholt in die Erinnerung dringt und schmerzhaft durchlebt wird, ist Verlust. Einmal, zweimal und noch einmal und wieder ist es eine einzelne junge Frau, die niedersinkt. Eine Figur in Schwarz kommt hinzu, manchmal kriechend wie eine Spinne, vielleicht ist sie als Dämonin zu lesen. Sie scheint Leben geben und nehmen zu können. Gestenreich und mit vielen Grimassen, die eben an die Bilder von Dämonen erinnern, wacht sie über den gefallenen Körpern, beschwört etwas herbei, jagt etwas anderes in die Flucht, bewegt die Körper der Hingesunkenen wie steife Puppen. Und bringt sie manchmal auch wieder unter die Lebenden zurück."
Stichwörter: Khan, Akram

Efeu - Die Kulturrundschau vom 12.11.2025 - Bühne

Für den Tagesspiegel porträtiert Tom Mustroph die Schauspielerin Marina Galic, die als neues Ensemblemitglied im Berliner Ensemble ebendort die Hauptrolle in der Bühnenadaption von Saša Stanišić' Roman "Herkunft" spielen wird.

Besprochen werden Michail Glinkas Oper "Ruslan und Ljudmila" an der Hamburger Staatsoper (backstage classical, Welt, mehr hier) und Mathieu Bertholets Inszenierung "Gilberte de Courgenay" von Rudolf Bolo Mäglin & Anderen am Zürcher Theater am Neumarkt (NZZ, nachtkritik).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 11.11.2025 - Bühne

Szene aus "Ruslan und Ljudmila" an der Staatsoper Hamburg. Foto: Matthias Baus.

Zwar ist Michail Glinkas Oper "Ruslan und Ljudmila" ein Märchen - ein Adventsstück für Kinder haben Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka aber in ihrer Inszenierung nicht daraus gemacht, warnt Jan Brachmann in der FAZ. Die Regisseurinnen bringen das Kunstmärchen nach Alexander Puschkin als Kritik am Patriarchat an der Staatsoper Hamburg auf die Bühne, es spielt sich größtenteils in U-Bahnschacht oder einer Schwulenbar ab - das ist alles nicht sehr originell findet der Kritiker. Ganz anders als die Musik von Michail Glinka: "Die hat ihrer Kühnheit wegen Geschichte geschrieben: Für die Welt des Zauberers Tschernomor verwendete Glinka erstmals die vollständige Ganztonleiter und griff damit 1842 voraus bis auf Claude Debussy; es gibt zwei Chöre im Fünfvierteltakt; das persische Lied weist den Weg zum Orientalismus von Alexander Borodin; die Tanzeinlage bei der Zauberin Naina nimmt die Ballette von Peter Tschaikowsky vorweg (...) Glinkas Oper ist ein Feuerwerk musikalischer Inspiration für die folgenden siebzig Jahre."

In der SZ sieht es Helmut Mauró anders. Das Stück ist die erste Oper in russischer Sprache und gilt deshalb als russische Nationaloper. Das unterlaufen die Regisseurinnen gekonnt, findet er: "Dass man sehr wohl politisch sein kann, ohne in jeder Szene mit plumpen Anspielungen hausieren zu gehen, zeigten die beiden Regisseurinnen eindrucksvoll. Es ist ein untergründiges Stück geworden - tatsächlich spielt es zum großen Teil in einer U-Bahn-Station -, in dem es vor allem um eines geht: Wie sich ein Machtapparat Schritt für Schritt zum Unterdrückungsregime entwickelt, der alles und jeden vernichtet, der aus der Reihe tanzt. Wie kulturelle Ambitionen gleichzeitig in den Untergrund gedrängt werden und eine Subkultur entsteht, die am Ende wiederum Opfer staatlicher Gewalt wird."

Weiteres: Tom Mustroph war für die taz beim Monolog-Festival im Berliner td. Besprochen werden Julie Grothgars Inszenierung von Valère Novarinas Stück "Das eingebildete Tier" am Theater an der Ruhr (FAZ) und die Choreografie "Gnawa" von Nacho Duato beim Tanzfestival Rhein-Main im Staatstheater Wiesbaden, getanzt von der São Paulo Dance Company (FR).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 10.11.2025 - Bühne

"Die Zauberformel von Zürich." Bild: Zoé Aubry.


"Die Zauberformel von Zürich" am Zürcher Schauspielhaus, geschrieben und inszeniert von Stefan Kaegi von Rimini Protokoll, ist ein hochpolitisches (Vor-)Weihnachtsstück, lobt nachtkritikerin Valeria Heintges. Acht Kinder zwischen elf und vierzehn Jahren wollen die Welt verbessern: Sie "nehmen das Publikum mit auf eine (zuweilen etwas ausufernde) Parforcetour, vom Zürcher Pfauen zu den (Berufs-)Wunsch-Stationen jedes Einzelnen und am Schluss sogar ins Berner Bundeshaus. Lisa Zutavern etwa wünscht sich eine größere Wohnung für ihre Familie. Und so steigen sie ein ins Puppenhaus, ausgerüstet mit Bluescreen-Technik und Handykamera. Schauen in Zutaverns Wohnung und in die des Nachbarn (der bewohnt ganz allein sechs Zimmer!), um die Ursachen der Wohnkrise zu untersuchen. (…) Und lassen sich von Kuzma Ignatiev Kyiv zeigen, aus dem der vor drei Jahren nach Zürich geflohen ist. Nur um am Ende festzustellen, dass sich niemand um die Rettung der Gletscher, die Hilfe für Arme oder ein Ende des Krieges einsetzt. Also nehmen sie die Sache selbst in die Hand."

Besprochen werden außerdem Rachid Ouramdanes "Contre-Nature" auf dem Tanzfestival Rhein-Main (FR), "Die ganze Welt ist eine Bühne. Shakespeares Narren", ein Theaterabend mit Marian Kindermann am Neuen Theater Halle (FAZ), "Taxi nach Drüben" von Philipp Löhle am Theater Ulm (nachtkritik), die Doppelaufführung "Das eingebildete Tier" von Valère Novarina, inszeniert von Julie Grothgar, "Ein anderes Blau" von Charlotte Sprenger am Theater an der Ruhr (nachtkritik) und "Josephine Baker" von Monika Gintersdorfer und La Fleur, inszeniert von ersterer am Theater Freiburg (nachtkritik).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 08.11.2025 - Bühne

Yelizaveta Landenberger besucht für die taz Theater im ukrainischen Odessa und Mykolajiw, wo trotz Krieg immer noch gespielt wird. Und warum auch nicht? Man kann ja nicht immer weinen. In Mykolajiw steigt sie in den Untergrund, dort "steht an diesem Tag eine französische Komödie auf dem Programm, 'Tout payé!', 'Alles ist bezahlt', von Yves Jamiaque. Die Stimmung ist gelassen. Die Zuschauer sind allerdings froh, dass die Luftangriffe dem Theaterabend hier im Schutz der stickigen, aber gemütlichen 'Luftschutz-Bühne' nichts anhaben können. Einmal schon wurde das Theater zum Ziel: Am 22. September 2022 schlug nachts eine S-300 Rakete im Hof des Gebäudes ein ... Obwohl das Geschoss glücklicherweise das Gebäude selbst verfehlte, war der Schaden enorm: Fenster, Wände und Spiegel zerbrachen, Möbel, Computer, Nähmaschinen wurden zerstört, Kostüme beschädigt. Eine im Hof aufgestellte Bacchus-Skulptur verlor beide Arme. In diesem Zustand steht sie noch heute da, als Mahnmal des Krieges."

Auch im Kosovo wird Theater gespielt - ohne die Zivilisten zu vergessen, die serbische und jugoslawische Einheiten 1998 ermordeten, aber auch als Projekt der Versöhnung, berichtet Jakob Hayner in der Welt. "Es ist nicht zu verlangen, dass das Theater die Wunden der Gewalt heilen könnte. Aber vielleicht kann es in Erinnerung rufen, dass es Wege aus der Gewalt gibt. Inspiration hat [der Dramatiker Jeton] Neziraj mit seinem neuesten Stück 'Under the Shade of a Tree I Sat and Wept' in Südafrika gefunden - und in der Geschichte des Kosovo. Es geht um die Wahrheits- und Versöhnungskommission nach der Apartheid in Südafrika und eine Kampagne gegen Blutfehden unter albanischen Familien aus dem Jahre 1990. Zwei Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit, Gewalt einzuhegen. Und auch zwei Beispiele für die Zukunft?"

Weitere Artikel: In der Welt kann Manuel Brug nicht verstehen, dass dem 2012 verstorbenen Hans Werner Henze bereits das Vergessen droht: In München spielte man kürzlich immerhin noch seine "Englische Katze". Aber anderswo? Flaute. "Besonders übel stößt es freilich in Berlin auf, auch lange ein Henze-Hot-Spot. Kein einziges der drei Musiktheater erinnert an ihn". In der FAS porträtiert Wiebke Hüster den Performancekünstler, Choreografen und Tänzer Michael Laub, dessen neue Arbeit "Snapping 2025/Snap Dance" dieses Wochenende beim "S'Art Urban Art Festival" in Battambang in Kambodscha zu sehen ist.

Efeu - Die Kulturrundschau vom 07.11.2025 - Bühne

Besprochen werden das Tanzstück "Glitz" von Sebastian Weber und Company beim Tanzfestival Rhein-Main in Wiesbaden (FR), das Berliner Festival Theater der Dinge (taz), Holle Münsters und Anna von Haeblers Adaption von Natalia Ginzburgs Roman "Alle unsere Gestern" am Berliner Ballhaus Ost (nachtkritik) und Marie Schwesingers und Lukas Nowaks Adaption von Anna Seghers' Roman "Transit" im Werkraum am Berliner Ensemble (taz).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 06.11.2025 - Bühne

Szene aus Florian Lutz' "Aida" in Kassel. Foto: Sylwester Pawliczek 

Für die Zeit sieht sich Christine Lemke-Matwey "Das Wunder von Kassel" genauer an. Die Stadt hat es in nur fünfzehn Monaten geschafft, eine Interimsspielstätte für ihr baufälliges Staatstheater zu errichten. Nun kann es für den neuen Intendanten Florian Lutz losgehen, der hier eine ganz neue Form des Theaters schaffen will - Stichwort "Partizipation" und "Theater des Erlebnisses", erklärt die Kritikerin. Bei seiner Aida-Inszenierung, die auf einem Kreuzfahrschiff spielt, ist das für die Kritikerin noch nicht so ganz geglückt: "Bevor man sich richtig fragen kann, ob es eine gute Idee ist, die Kunst zu verzwergen, indem man sie ins Korsett einer notorisch galoppierenden Realität presst ('Stadtbild'-Debatte inklusive), sinkt der Vergnügungsdampfer. Krieg? Havarie? Radames und Aida irren fortan mit Taschenlampen übers nachtschwarze Bühnenbaugerüst, und würden einen ihre Lichter nicht so hart blenden, das Finale besäße wohl - Poesie. So aber, mit schmerzenden Augäpfeln, saust doch bloß das alte Holzhämmerchen hernieder: Glotzt nicht so romantisch, ihr saturierten, kriegslüsternen Kulturbürger!"
Stichwörter: Aida, Lutz, Florian

Efeu - Die Kulturrundschau vom 05.11.2025 - Bühne

Szene aus "Kunst der Fuge". Foto: Camilla Winther

Man möchte nach Wiebke Hüsters FAZ-Kritik gleich nach Kopenhagen reisen, wo der ehemalige Direktor des Bolschoi Balletts, Alexej Ratmansky, das Königlich Dänische Ballett Johann Sebastian Bachs "Kunst der Fuge" tanzen lässt. Dabei will weder die Musik noch der Tanz Ratmanskys Geschichten erzählen, so Hüster: "Es solle aussehen, als erzeugten die Bewegungen die Musik, hat der Choreograf dem Ensemble nahegelegt. Und so fühlt es sich tatsächlich an, während man diesem historisch unterfütterten, evokativen Ballett folgt. (…) Die Welt und ihre beunruhigenden Zustände finden hier zwar keinen eindeutigen Eingang in das Theater. Es ist aber eine Kunsterfahrung, die auf dem Dennoch besteht, darauf, dass es wichtig ist, an der Fähigkeit des Menschen zum Erschaffen von Schönheit festzuhalten. Dass es ein Spiel ist, heißt nicht, dass es den Menschen nicht daran erinnert, was Harmonie, was Frieden, was Leichtigkeit des Seins ist, wie es sich anfühlt, mit anderen im Einklang zu sein oder sich getragen und gehalten zu wissen, wie es etwa die schönen Duette demonstrieren."

Weitere Artikel: In der nachtkritik erinnert Atif Mohammed Nour Hussein an den 4. November 1989, als Theaterleute, darunter Christoph Hein, Christa Wolf und Heiner Müller, die größte nichtstaatliche Demonstration in der DDR organisierten. Wirklich glücklich wird Bernd Noack in der NZZ nicht, wenn Regisseur Tom Kühnel im Hamburger Thalia Theater unter dem Titel "Denken in finsteren Zeiten" und Regisseurin Theresa Thomasberger im Berliner Deutschen Theater unter dem Titel "Die drei Leben der Hannah Arendt" nach der Graphic Novel von Ken Krimstein das Leben der Philosophin auf die Bühne bringen: "Beide Stücke kranken dabei auf ganz unterschiedliche Weise an der Tatsache, dass die sich auftürmenden Gedankengebilde einer der größten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts als Monologe oder Dialoge wiedergegeben nur verhallen."

Besprochen werden außerdem das Stück "Rave Lucid" der Kompanie Mazelfreten beim Tanzfestival Rhein-Main (FR) und das Tanzstück "All Our Stories" von Thomas Noone am Theater Osnabrück, bei dem das Symphonieorchester Suiten des syrischen Komponisten Kinan Azmeh spielt (taz).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 04.11.2025 - Bühne

Szene aus "Boris Godunow" an der Oper Frankfurt. Foto: Barbara Aumüller

Ob der Zar Boris Godunow den jüngsten Sohn Iwans des Schrecklichen nun ermordet hat oder nicht - darauf gibt es auch in Alexander Puschkins Drama "Boris Godunow" oder in der darauf basierenden Oper von Modest Mussorgski keine Antwort, erklärt Jan Brachmann in der FAZ. Überhaupt interessieren sich Regisseur Keith Warner und Bühnenbildner Kaspar Glarner nicht für eine konkrete Zeit. Die Handlung könnte im 17. Jahrhundert spielen oder im frühen 20., so Brachmann, "die Gemengelage aus Brutalität, Okkultismus ... und massenpsychotischer Rohheit ist zeitlos". Dennoch gibt es "starke Bilder", lobt der Kritiker. Großartig findet er insbesondere "die zwei letzten Bilder, wenn zunächst Boris in einem riesigen schwarz-silbernen Fabergé-Ei (das zugleich das Seelen-Ei des unsterblichen Koschtschej aus dem russischen Volksmärchen sein könnte) auf dem Thron sitzt, bis dann im Volksaufruhr nach seinem Tod die ganze Bühne voller großer Vogeleier ist."

Auch musikalisch ist das interessant, versichert Judith von Sternburg in der FR, denn die Inszenierung beruht auf einer Überarbeitung der Oper durch Dimitri Schostakowitsch: "Schostakowitsch gibt Schostakowitsch-Schlagwerk, -Xylophon, -Glockenspiel dazu, schärft die Musik leicht an. Dass die Oper Frankfurt damit gewissermaßen eine Rarität aufführt und sich viereinhalb Stunden dafür nimmt (mit zwei Pausen), muss auch niemanden beunruhigen. Das Grundmaterial ist das vertraute. Es gewinnt aber mehr Kontur, einen Hauch von 'Lady Macbeth von Mzensk' in den besonders bösen und annähernd grellen Szenen, und GMD Thomas Guggeis arbeitet das mit dem Opern- und Museumsorchester auch herausragend feinsinnig, feinliniert heraus."

Weiteres: SZ, FAZ und NZZ berichten über die ukrainischen Proteste, die Anna Netrebkos Auftritt als Donna Leonora in Giuseppe Verdis "La forza del destino" an der Oper Zürich begleiteten. Katrin Bettina Müller war für die taz auf dem "inkl.Festival" im Deutschen Theater Berlin unterwegs. Besprochen werden Elle Sofe Saras Choreografie "Láhppon/Lost" am Norwegischen Nationalballett (FAZ), Yana Eva Thönnes Inszenierung von Heinrich von Kleists "Zerbrochner Krug" am Theater Freiburg (FAZ) und Antú Romero Nunes' Inszenierung von "Was ihr wollt" am Berliner Ensemble (SZ).