Der preisgekrönte Film "Work Hard Play Hard" gehört zu den meist gesehenen Dokumentarfilmen des Jahres 2012. Er beschäftigt sich mit den neuen Formen der Arbeitsorganisation und zeigt die Auswirkungen neuer Managementmethoden auf den einzelnen Mitarbeiter. Das Streben nach Gewinnmaximierung und grenzenlosem Wachstum hat die Ressource Mensch entdeckt. Die Grenzen zwischen Arbeit und Lifestyle sollen verschwinden. Bei Auswahl, Motivation und Training der Mitarbeiter von Morgen wird nichts dem Zufall überlassen. Selbst-optimierung steht auf dem Programm. In unserer modernen Arbeitswelt bedeutet die Sanierung eines Betriebes die Sanierung der Mitarbeiter. Die äußerst positive Resonanz und die kontroversen Reaktionen auf den Film zeigen, dass das Thema Arbeitswelt für eine breite Öffentlichkeit von großer Beduetung ist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.04.2014
Für Hans-Jörg Rother lautet die Frage, die sich ihm nach der Lektüre stellt: In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Eva Bockenheimer, Carmen Lossmann und Stephan Siemens bieten dazu laut Rezensent unterschiedliche Perspektiven aus der Realität der Arbeitswelt. Kreative erzählen von Selbstausbeutung und Abserviertwerden, aber auch vom Glück einer spaßvollen Beschäftigung und flachen Hierarchien. Als Beibuch zum gleichnamigen Dokumentarfilm über moderne Arbeitswelten findet Rother den Band erfrischend unkonventionell, da sich die Autoren nicht mit Inhalt und Stil des Films befassen, sondern das Thema selbst diskutieren.
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