Man will kaum glauben, dass wir in einer Wissensgesellschaft arbeiten, denn unsere Arbeitsstrukturen ähneln immer noch denen einer Industriegesellschaft: Abgesessene Kernarbeitszeit und exzessive Überstunden gelten als Beweis für "echtes" Engagement. Markus Albers beweist anhand vieler Beispiele, dass das nicht stimmt. Denn eine flexible und mobile Arbeitsauffassung, eine Easy Economy, ist ein Gewinn für alle. Google, SAP und die Deutsche Bank, aber auch deutsche Mittelständler zeigen, dass individuelle Gestaltungsfreiheit zu mehr Leistung führt und besserer Laune. So wird aus der Festanstellung eine Freianstellung, um in Zukunft Leben und Arbeiten harmonischer miteinander zu verbinden.
Interessiert hat Christiane Müller-Lobeck dieses Plädoyer für "mehr Freiheit in der Festanstellung" des Journalisten Markus Albers gelesen. Gegen den "täglichen Trott von neun bis sieben", die Langeweile vor dem Computer und die Simulation von Arbeit setze der Autor auf mehr Flexibilität mit Blick auf Ort und Zeit, um das Arbeiten wieder lustvoller und effektiver zu machen. Müller-Lobeck hebt besonders Albers' Strategien hervor, "den Chef" davon zu überzeugen, dass man dank Laptop und Handy auch zu Hause, im Cafe oder auf dem Kinderspielplatz gut arbeiten kann. Sie findet in dem Buch auch eine Menge von Beispielen, die verdeutlichen, wie die strukturellen und technischen Möglichkeiten zur Verwirklichung dieser "federleichten Version des Geldverdienens" gewachsen sind.
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