Aus dem Amerikanischen von Susanne Kuhlmann-Krieg. Sind sie jetzt Nerds, Weltverbesserer oder Spieler - diejenigen, die alles für möglich halten und nur durch die Frontscheibe schauen? Der Steve-Jobs-Biograf Walter Isaacson gibt diesen Vordenkern des digitalen Zeitalters ein Gesicht. Er blickt auf Erfinder und abenteuerlustige Unternehmer, die keine Grenzen akzeptieren, die unerbittlich und lustvoll Zukunft machen wollen. Die großen Namen wie Jobs und Gates stehen dabei immer für die Vielen, die in einem Zeitalter, das keine Alleinherrscher über Informationen duldet, permanent Ideen produzieren und Entwicklungen vorantreiben. Die Reise geht von Ada Lovelace über Alan Turing, John von Neumann, Konrad Zuse und Grace Hopper bis zu den genialen Kindern des Silicon Valley.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.05.2018
Rezensent Günter Hack hat Walter Isaacsons Computergeschichte mit Gewinn gelesen. Auch wenn der Kritiker nicht allzu viel Neues erfahren hat, kann ihm der Steve-Jobs-Biograf IT-Geschichte von Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gründung von Google anhand interessanter Fallbeispiele und mit besonderem Augenmerk auf die Erfindungen von Frauen, etwa Ada Lovelace oder Grace Hopper, anschaulich machen. Dass Isaacson Entwicklungen außerhalb des angloamerikanischen Raums nur streift, findet der Rezensent zwar schade. Die Erkenntnis, dass große IT-Innovationen nur aus einer Synthese von Kunst, Geisteswissenschaften und Technik und einem Management, das die Zügel lockerlässt, entstehen, verdankt der diesem Buch aber in jedem Fall.
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