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Thomas Riegler

Im Fadenkreuz: Österreich und der Nahostterrorismus 1973 bis 1985

Cover: Im Fadenkreuz: Österreich und der Nahostterrorismus 1973 bis 1985
Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Wien 2011
ISBN 9783899716726
Gebunden, 187 Seiten, 13,00 EUR

Klappentext

Mord, Geiselnahmen und wahllose Attentate - von 1973 bis 1985 befand sich Österreich im Fadenkreuz des internationalen Nahostterrors. Dieses Buch arbeitet den Gesamtkomplex der Ereignisse - die Geiselnahmen von Marchegg (1973) und im Wiener OPEC-Hauptquartier (1975), den Mord am Wiener Stadtrat Heinz Nittel und die Anschläge gegen die Wiener Synagoge (1981) sowie am Flughafen Schwechat (1985) - erstmals wissenschaftlich auf. Anhand von umfangreichen Recherchen in österreichischen und bundesdeutschen Archiven sowie Interviews mit Zeitzeugen rekonstruiert der Autor die Ereignisse, die Reaktionen von Politik und Behörden, die Motive der terroristischen Gruppen sowie deren Beziehungen zu staatlichen Sponsoren im Nahen Osten.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 23.05.2011

Willi Winkler schätzt Thomas Rieglers Buch über Österreich und den Nahostterrorismus zwischen 1973 und 1985. Im Mittelpunkt der Untersuchung sieht er den einstigen österreichischen Bundeskanzler Bruno Kreisky (SPÖ) und dessen Zusammenarbeit mit PLO-Chef Jassir Arafat und Libyens Diktator Muammar Gaddafi. Der Autor zeigt seines Erachtens erhellend auf, wie Kreisky den Terror von Österreich fernzuhalten suchte. Entstanden ist für ihn ein "instruktives Lehrstück über das, was einmal Realpolitik hieß". Kritisch äußert sich Winkler über das schlechte Lektorat der Arbeit, die zahlreiche orthografische und grammatikalische Fehlern aufweist.
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