Teresa Nentwig beschäftigt sich in ihrer Studie mit dem Mitgegründer des Landes Niedersachsen und lang-jährigen niedersächischen Ministerpräsidenten Hinrich Wilhelm Kopf (1893-1961). Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl biografische Betrachtungen wie auch landesgeschichtliche und politikwissenschaftliche Analyen: Wie sahen Kindheit und Jugend Hinrich Wilhelm Kopfs aus? Beeinflussten sie seine weiteren Lebensstationen? Warum stieg Kopf nach dem Zweiten Welkkrieg zu dem zentralen Politiker Niedersachsens auf? Welche politischen Überzeigungen bzw. Grundsätze vertrat er und wie wirkten sich diese auf seine politischen Handlungen aus?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.08.2013
Nicht überzeugt scheint Petra Weber von Teresa Nentwigs Arbeit über den einstigen Niedersächsischen Ministerpräsidenten Hinrich Wilhelm Kopf. Die im Buch ins Spiel gebrachte angebliche braune Vergangenheit Kopfs, etwa seine Rolle beim Verkauf jüdischen Eigentums oder in der NS-Siedlungspolitik, vermag die Autorin laut Weber anhand der ihr zur Verfügung stehenden Quellenbasis nicht ausreichend belegen. Ebenso wenig befriedigen Weber Nentwigs Ausführungen zum Führungsstil des Niedersächsischen Landesvaters. Widersprüchlich seien sie, nicht luzide. Dass der Band zu lang geworden sei, wie Weber schließlich moniert, die Autorin ihr Sujet des öfteren aus den Augen verliere und sie die Chronologie von Kopfs Biografie zugunsten größerer Dramatik durcheinanderbringe, sind weitere Kritikpunkte der Rezensentin.
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