Politik ist heute vielfach zur Darstellungskunst verkommen. Nicht Inhalte sind wichtig, sondern Verpackung. Erwin Teufel ist anderer Meinung. Ein Buch über die Lust am Gestalten. Über den Umgang mit Macht, über Maßstäbe des Handelns, über Maß, Mitte und Verantwortung.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.09.2009
Durchwachsen findet Rezensent Rüdiger Soldt die Erinnerungen Erwin Teufels. Scheint ihm der erste Teil, in dem der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg seinen Weg in die Politik schildert, aufschlussreich und spannend, kann er sich für den Rest des Buchs nicht sonderlich erwärmen. Zu seinem Bedauern nämlich bricht Teufel nach etwa hundert Seiten die "reflektierte autobiografische Erzählung" ab, um ab dann nur noch die richtigen Entscheidungen, die in seiner Regierungszeit getroffen wurden, aufzuzählen. Zwar zählt Soldt Teufel zu den "herausragendsten Ministerpräsidenten" der Nachkriegszeit, fügt jedoch hinzu: "Man möchte das aber nicht über viele Seiten von ihm selbst hören."
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…