Der Klimawandel ist - nicht zuletzt nach der Katastrophe von New Orleans - in aller Munde. Angesichts seiner einschneidenden und globalen Bedeutung für Natur und Zivilisation ist das kein Wunder. Doch was ist eigentlich unter Klimawandel zu verstehen, und welche Faktoren sind für das Klima verantwortlich? Zwei renommierte Klimaforscher geben einen kompakten Überblick über den derzeitigen Stand unseres Wissens und zeigen Lösungswege auf.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.11.2006
Bemerkenswert findet der "hjl" zeichnende Rezensent diese Buch über den Klimawandel, das Stefan Rahmstorf und Hans-Joachim Schnellnhuber vorgelegt haben. Er bescheinigt ihnen, ein Buch verfasst zu haben, das für Laien bestens verständlich ist, ohne populärwissenschaftlich zu sein. Die Autoren würdigt er als ausgewiesene Kenner der Materie. Deutlich wird für ihn, dass die Menschheit gegenwärtig dabei ist, die natürlich herrschende Warmzeit des Holozän mit der von ihr ausgelösten Erderwärmung zu überlagern - mit katastrophalen Folgen. "Wer sich Zeit für die Lektüre nimmt", prophezeit der Rezensent, "dem wird in 20 Jahren eine naheliegende Ausrede fehlen."
Dringend zur Lektüre empfiehlt Bernhard Pötter dieses Buch über den Klimawandel von Stefan Rahmstorf und Hans Joachim Schellnhuber. Er lobt die beiden Wissenschaftler, die er zur "internationalen Elite" der Klimaforscher zählt, für ihre leicht verständliche Erläuterung der komplexen physikalischen Grundlagen des Klimawandels sowie ihre ungeschönte, illusionslose Darstellung der dramatischen Situation. Die zahlreichen Fakten, die Rahmstorf und Schellnhuber bringen, findet Pötter alles andere als beruhigend. Dabei bescheinigt er den Autoren wissenschaftliches Argumentieren einerseits, politisches Denken andererseits: Bekannte Klimaskeptiker etwa werden entlarvt, die Lobbyarbeit der US-Ölindustrie kritisch beleuchtet. Hinter den wissenschaftlichen Fakten wird für Pötter auch die Wut der Experten über die Verdrängung des Themas aus den öffentlichen Debatten und den Medien spürbar.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 07.06.2006
Der Rezensent Rainer Grießhammer zeigt sich sehr angetan von diesem faktenreichen und doch "verständlich und spannend" aufbereiteten Buch über den Klimawandel. Die Klimaforscher Stefan Rahmsdorf und Hans J. Schellnhuber beziehen viele Daten in die Kalkulationen mit ein. Die Ergebnisse weisen nach Einschätzung des Rezensenten doch recht deutlich in Richtung Klimawandel, auch der Zusammenhang zwischen steigender Kohlendioxid-Konzentration und Durchschnittstemperatur werde recht deutlich. Doch Meinungsmache ist das Buch nach Grießhammers Meinung nicht, die Autoren gehen alles andere als "hitzköpfig" mit diesen Daten um. Vielmehr zeigen sie durchdachte klimaschutzpolitische Alternativen auf.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…