Aus dem Polnischen von Christa Vogel, Ludwig Zimmerer und Witold Kosny.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 17.06.2000
Zwei Bände des polnischen Schriftstellers Slawomir Mrozek, "Der Doppelgänger und andere Geschichten" und "Lolo und andere Geschichten" lassen den Rezensenten mit dem Kürzel "kmg." über die Gewagtheit des Unternehmens „Gesamtausgabe“ nachdenken. Die beiden Bände versammelten Geschichten aus der Zeit jeweils zwischen 1960 und 1970 und 1971 bis 1980, die von recht unterschiedlicher Qualität sind, meint "kmg.". In seinen besten Erzählungen erinnere Mrozek an Kafka, in seinen schwächeren an Kischon. Perlen wie die Geschichte „Fallen“, skurril und "mit unerbittlicher Logik" erzählt, stünden oft einsam zwischen „uninspirierten“ Etüden. Offenbar habe das private Notizbuch des bekannten Dramatikers viele gute Pointen hergegeben, die nicht jedes Mal zur belletristischen Hochblüte gelangten.
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…