Roman Herzog ist bekannt für seine klaren Worte. Ob als Präsident des Bundesverfassungsgerichtes oder Bundespräsident, stets benennt er deutlich die drängenden Probleme unserer Zeit und warnt eindringlich vor kommenden Krisen. In seinem neuen Buch setzt sich Roman Herzog nun mit den Risiken und Chancen des europäischen Einigungsprojekts auseinander und erklärt, warum wir Europa neu denken müssen, um es zu bewahren.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.08.2014
Der Rezensent zweifelt, ob der Ruf nach einer Neukonstruktion Europas Gehör findet. Was der frühere Bundespräsident Roman Herzog in seinem Buch an Brüsseler Gepflogenheiten kritisiert (Normenflut, Überstaat, fehlende klare weltpolitische Rolle), findet Rudolf Morsey hart bis gewagt, räumt aber ein, dass der Autor sein Plädoyer selbst als "Stich ins Wespennest" begreift. Gegen Herzogs Reformvorschläge (Beachtung des Subsidiaritätsprinzips, Verschlankung, Präzisierung von Zuständigkeiten etc.) hat Morsey offenbar nichts einzuwenden. Nur dass er auf der Empfängerseite taube Ohren vermutet.
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