Der Euro ist gescheitert. Europa kommt nicht mehr aus dem Hamsterrad von Finanz- und Wirtschaftskrisen heraus. Deshalb brauchen wir nicht nur eine neue Währung, sondern auch ein neues Europa. Martin Hüfner zeigt, wieso wir den alten Euro und die Nationalstaaten aufgeben und ganz neu denken müssen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 11.10.2011
Rettet den Euro, ruft der Volkswirt Martin Hüfner, und Rezensent Nikolaus Piper hat auch erst mal gar nichts dagegen. Aber wie? Vor allem angesichts der Tatsache, dass die Hälfte der Deutschen die D-Mark zurück will. Erstmal brauchen wir den Euro, weil wir ohne ihn zwischen den Riesen USA und China erdrückt werden, erklärt ihm Hüfner. Und dann brauchen wir, um ihn zu erhalten, eine vertiefte Integration Europas. Hüfner entwickelt mehrere Modell, wie diese aussehen könnte, bis hin zur einer gemeinsamen europäischen Wirtschaftsprüfung. Aber welches Modell er für das aussichtsreichste hält, sagt er nicht, vermerkt der leicht enttäuschte Rezensent.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…