Aus dem Französischen von Andreas Platthaus. Die Mutter hält das Leben in Syrien nicht mehr aus und möchte nach Frankreich zurückkehren. Der kleine Riad erlebt, wie sein Vater hin- und hergerissen ist zwischen seiner Frau und starken arabischen Familientraditionen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 18.07.2017
Christian Bos erlebt in diesen Comics die ganze Zerrissenheit des jungen Riad Sattouf, der in den siebziger und achtziger Jahren als Sohn einer Französin und eines Syrers aufwuchs. In dem Heimatdorf seines Vaters, in das das Familie zieht, erlebt er die ganze Ödnis und "religiöse Bräsigkeit" der syrischen Provinz sowie die Zerrissenheit des Vaters. Und auch wenn Sattouf ein Meister darin ist, immer die schlimmstmögliche Wendung zu finden, ahnt Bos, dass das Grauen hier nicht in den Extremen steckt, sondern in der alltäglichen Lieblosigkeit, mit der die Menschen in dieser Welt einander begegnen.
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