Aus dem Französischen von Patrick Süskind. "Seit ich mit 12 Jahren mit dem Zeichnen anfing, wollte ich immer glückliche Menschen zeichnen." Eine Kindheit, die nicht immer glücklich war, aber wie Sempé sie zeichnerisch umsetzte, wird für den Betrachter zu einem überwältigenden, farbigen und beglückenden Erlebnis. Eine Autobiographie in Bildern.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 20.12.2012
Gerührt blickt Sieglinde Geisel mit Sempé auf die Kindheit des großen Zeichners zurück. Dass die nicht von Glück überzuckert war, gesteht der Zeichner des "Kleinen Nick" im Interview, und auch, wie er sich aus ihr hinausfantasiert habe. Geisel beeindruckt vor allem die Fähigkeit Sempés, in seinen Geschichten Heiterkeit und Traurigkeit zu vereinen und auf die Wirklichkeit einer schweren Kindheit mit Leichtigkeit, ohne Groll zurückzusehen. Auch dass ihm der Ruhm später nicht zu Kopf gestiegen ist, wie Geisel in diesem Band erfährt, schätzt sie an Sempe.
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