Reinhold Maier schildert die Ereignisse der Jahre 1944 bis 1946 in Südwestdeutschland: die Zerstörung der Städte im Bombenkrieg, den Untergang des "Dritten Reiches" und die alliierte Besetzung. Von den Amerikanern zum Ministerpräsidenten ernannt, wird Maier zur Schlüsselfigur des demokratischen Neubeginns. Das Buch galt bereits bei seiner Erstauflage 1948 als Zeitzeugnis ersten Ranges.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.02.2005
Eine anschauliche Beschreibung von "Graswurzeldemokratie" kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erblickt Wulf Reimer in Reinhold Maiers (1889-1971) "Briefen und Tagebuchaufzeichnungen 1944-1946", die nun in einer Neuedition vorliegen. Die Aufzeichnungen des ersten Ministerpräsidenten des 1952 gegründeten Baden-Württemberg setzen laut Reimer mit der Schilderung der Bombardierung Stuttgarts im vorletzten Kriegswinter 1944 ein. Im weiteren Verlauf beschreibe Maier die Tagungen der Landräte, die sich zu einer Art württembergischem Vorparlament entwickelten. Maier mache deutlich, welche wichtige Rolle die Landräte beim Wiederaufbau des Landes spielten, bevor es in der amerikanischen Zone Ansätze für eine deutsche Regierung gab.
Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie… Szczepan Twardoch: Sehnsucht Aus dem Polnischen von Olaf Kühl. Erwin Piontek, Bergmann im Ruhestand, geht seinen Lebenstraum - eine Weltumseglung - bescheiden an: im Boot auf einem Stausee. Doch während… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…