Aus dem Russischen von Elke Erb und Olga Martynova.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 08.11.2001
Der vorliegende Gedichtband lässt selbst den Rezensenten Ralph Dutli poetisch werden: Die Autorin lasse "Verse ausschwingen wie lange Pendel". Kindheitsträume und "Totengedenken" inspirierten die Autorin, die "thematisch unerhört frei" schreibe, findet der Rezensent. Und worüber die Autorin alles schreibt: Über nach Angst riechende Bärte, heulende Sirenen und rosafarbene Regenwürmer. Dutli serviert in seiner Kurzkritik mehrere Kostproben aus der Gedichtsammlung - wir übernehmen eine: "Sauber, sauber ist Europa ausgefegt. / Nur treibt der Wind das Grauen von gestern über den Boden". Die Autorin habe eine "eigenständige Stimme im Gewimmel der russischen Poeten von heute", meint der Rezensent. Er ist voll des Lobes: Eine lohnende Entdeckung.
Tony Tulathimutte: Fiasko Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr. Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Miriam Carbe: Unerwünschte Töchter Die Familie eines deutschen Jahrhunderts: Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Sie lieben sich, sie tun sich weh, sie kämpfen um ihre Unabhängigkeit.…