Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.04.2000
Harald Hartung schickt ein großes Lob an der Verlag, der sich dieses Nachlasses - wenn auch nicht vollständig - angenommen hat. Denn Hartung hält Meister für einen Lyriker, dem er nicht nur Anerkennung, sondern vor allem viele Leser wünscht. Zwar findet es der Rezensent bedauerlich, dass Meisters Arbeiten aus der Zeit von 1933 bis 1949 nicht berücksichtigt wurden (Hartung übernimmt es selbst, auf einige dieser Gedichte hinzuweisen), dennoch ist er der Ansicht, dass man in diesem Band so manche "überraschende Funde, großartige anthologiereife Stücke" finden könne. Darüber hinaus zeichnet der Rezensent die Entwicklung Meisters in kurzer Form nach, in dem er Beispiele von seinen "expressiv-surrealen Zeiten" bis hin zu Gedichten, die "den Charakter von metaphysischen Formeln" enthalten, erläutert.
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