Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 29.09.2010
Vom Titel des jüngsten Gedichtbandes von Tuvia Rübner soll man sich laut Tobias Lehmkuhl nicht täuschen lassen. Der 1924 geborene und als einziger seiner Familie dem Holocaust entkommene Autor spendet hier eher "Trost", als dass er "vorbehaltlos" die Schönheit der Welt preisen würde, stellt der Rezensent klar. Was ihn an den Gedichten, die Rübner auf Hebräisch schreibt und selbst ins Deutsche übersetzt, so anzieht, ist die "ungewöhnliche Leichtigkeit", mit der der Lyriker souverän über die Sprache verfügt. Genauso ins Auge gefallen ist Lehmkuhl, mit wie viel Humor, mitunter auch "Galgenhumor", Rübner auch den schweren Erinnerungen Raum gibt.
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