Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 13.05.2006
Eine "lyrische Weltferne" bescheinigt der "Jdl." zeichnende Rezensent den Gedichten Andreas Altmanns, die nun in dem Band "das langsame ende des schnees" versammelt sind. Bei der Lektüre fällt ihm sogleich Peter Handkes Wahlspruch "Träumen und Gehen" ein, mit dem er Altmanns poetische Welterkundung umschreibt. Dessen Gedichte führen den Rezensenten durch schneebedeckte, gefrorene Wälder und Landschaften in ein "Niemandsland, in dem surreale Gesetze der Physik gelten". Er hält dem Dichter vor, manchmal mehr meinen zu wollen, als er beschreiben kann. Demgegenüber lobt er die "dichten Szenen einer entrückten Natur", die Altmann immer wieder gelingen.
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