Herausgegeben von Bernd Fahrholz, Sigmar Gabriel und Peter Müller. Die Pisa-Studie hat den deutschen Schülerinnen und Schülern im internationalen Vergleich ein schlechtes Gesamtzeugnis ausgestellt. Das Land der Dichter und Denker von einst liegt auf einem der letzten Plätze im europäischen Bildungswettbewerb. Die Zukunftsfähigkeit von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft ist gefährdet. Was muss jetzt - jenseits der üblichen Sonntagsreden - getan werden? Mit dem vorliegenden Band wollen 42 prominente Autoren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur die eingefahrene Debatte mit neuen Impulsen und Ideen beleben.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 09.10.2002
"Überparteilich" und "vorurteilslos" will dieser von den Politikern Bernd Fahrholz, Sigmar Gabriel und Peter Müller herausgegebene Sammelband über neue Wege in der Bildung informieren, berichtet Katharina Rutschky. Dafür haben die Herausgeber vierzig Autoren aus Publizistik, Wissenschaft und Politik gewonnen, die mit ihren Ideen zu einer "Reform an Haupt und Gliedern" des Bildungssystems beitragen wollen. Doch mögen deren Vorstellungen die Rezensentin nicht zu überzeugen. Am Ende, so Rutschky, reihten sie sich doch wieder in "mehr oder weniger idiosynkratische Meinungskundgaben" ein, und schließlich, ist die Rezensentin überzeugt, inspiriere gerade die PISA-Studie zu "schwungvollen Aufbrüchen" herzlich wenig.
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