Michael Hampe

Die Dritte Aufklärung

Cover: Die Dritte Aufklärung
Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 2018
ISBN 9783964760029
Gebunden, 96 Seiten, 20,00 EUR

Klappentext

Wir haben zu allem eine Meinung, aber kaum noch Argumente - es wird Zeit für eine neue Aufklärungsbewegung! Michael Hampe zeigt, warum auch die Dritte Aufklärung nur eine Bildungsbewegung sein kann. Wir brauchen wieder gemeinsame kulturelle Projekte, aus denen Sinn und nicht nur Reichtum entsteht, um weder Gewalt, Grausamkeit noch Illusionen als Ersatz-Intensitäten in unserer Lebenserfahrung zu verfallen. Solche kollektiven Projekte und die mit ihnen einhergehenden Erfahrungen von Intensität entstehen aus Bildungsprozessen. Dabei geht es Hampe nicht um Elitenbildung. Es geht um den Erwerb einer gemeinschaftlichen Kreativität, die uns den Mut und die Mündigkeit verleiht, die Zukunft nicht einfach nur zu beobachten, sondern zu gestalten.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.12.2018

Als "dritte Aufklärung" bezeichnete der Wissenschaftsphilosoph Hilary Putnam die empiristische Philosophie seines Kollegen John Dewey, weiß Rezensent Simon Strauss. Der in Zürich lehrende Philosoph Michael Hampe greift diesen Begriff nun auf, um in seinem schmalen Essayband eine neue Aufklärungsbewegung auszurufen, fährt der Kritiker fort, der dem Autor in jedem Fall viel "Leidenschaft" für sein Thema attestiert. Dass Hampe sein Plädoyer für intellektuelle Mündigkeit, "Teilnahme an der Welt" und Vermeidung von Grausamkeit und Illusionen statt mit Professorenprosa mit "sympathischer Sorglosigkeit" niederschreibt, geht für Strauss in Ordnung. Auf ein paar Plattitüden hätte er allerdings verzichten können.
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