Aus dem Spanischen von Timo Berger. In seinem Langgedicht "Pseudo" untersucht Martin Gambarotta das Verhältnis von Wörtern und Dingen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 28.11.2017
Rezensent Tobias Lehmkuhl mag den Drive des argentinischen Dichters Martin Gambarotta. Wie "gedopte Lyrik" erscheinen dem Kritiker die hier versammelten 166 Gedichte, die ihm in ihrer Kürze und Schnelligkeit schier den Atem verschlagen. Zudem staunt Lehmkuhl, wie geschickt Gambarotta aus verschiedensten "Wahrnehmungspartikeln, Erinnerungsfetzen und Paradoxien" zusammenhängende und "präzise" Einheiten zu schafft. Die Übersetzerleistung von Timo Berger, der gelegentlich auch mal ein Wort hinzufügt, um Klang und Rhythmus zu erhalten, ist nicht genug würdigen, lobt der Kritiker.
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