Aus dem Spanischen von Timo Berger. In seinem Langgedicht "Pseudo" untersucht Martin Gambarotta das Verhältnis von Wörtern und Dingen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 28.11.2017
Rezensent Tobias Lehmkuhl mag den Drive des argentinischen Dichters Martin Gambarotta. Wie "gedopte Lyrik" erscheinen dem Kritiker die hier versammelten 166 Gedichte, die ihm in ihrer Kürze und Schnelligkeit schier den Atem verschlagen. Zudem staunt Lehmkuhl, wie geschickt Gambarotta aus verschiedensten "Wahrnehmungspartikeln, Erinnerungsfetzen und Paradoxien" zusammenhängende und "präzise" Einheiten zu schafft. Die Übersetzerleistung von Timo Berger, der gelegentlich auch mal ein Wort hinzufügt, um Klang und Rhythmus zu erhalten, ist nicht genug würdigen, lobt der Kritiker.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…