Klappentext

Mit Fotografien. Colliemischling Alf und seine Artgenossen, die an der Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten Wachdienst verrichten und auf Patrouille gehen, sind die Hauptfiguren dieses Glanzstücks der Reportageliteratur. Marie-Luise Scherer schildert eindringlich und präzise das Geschäft von Hunden und Menschen am Grenzstreifen. "Die Hundegrenze" ist durch die politischen Entwicklungen seit 1990 zu einem historischen Dokument geworden und zu einem Klassiker der deutschen Literatur.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 01.02.2014

Mit Gewinn aufs Neue las Philipp Goll diese 1994 beim "Spiegel" erschienene Reportage, die den Verlauf der vormaligen innerdeutschen Grenze abschreitet und dabei die zahlreichen, im Auftrag der DDR gezüchteten Wachhunde in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rückt: Ausdrücklich lobt der Kritiker Scherers sorgfältige Recherchearbeit, ihren geschickten Umgang mit der Grenzerjargon nicht scheuenden Sprache und die komplexe dramaturgische Architektur des Texts, der ihn mit intimen Einblicken ins "Hundezüchtungs- und Ausbildungssystems der DDR" belohnt.