Heiß umstritten: Stammzell- und Embryonenforschung, Gentechnologie, Euthanasie. Was ist ethisch vertretbar? Marcus Düwell stellt die Diskussionen um die Grenzen menschlichen Handelns, um Leben und Natur und um den wissenschaftlichen Fortschritt auf ein philosophisches Fundament. Er erläutert Geschichte, Methoden und Begriffe der Bioethik und geht der Frage nach: Wie ist die veränderte Welt moralphilosophisch zu bewerten? Das Grundlagenwerk hilft bei der Orientierung.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.12.2009
Rezensent Michael Pawlik schätzt Marcus Düwells Buch über "Methoden, Theorien und Bereiche" der Bioethik, auch wenn der Ansatz des Autors bei ihm Fragen offen lässt. Düwell zeigt für ihn jedenfalls klar und deutlich auf, dass die bioethische Diskussion nicht auf grundlegende moralphilosophische Kontroversen verzichten kann. Überhaupt lobt er das Buch, insofern es eine exzellente Darstellung des aktuellen Diskussionsstands der Bioethik mit seinen "Glanzpunkten und blinden Flecken" liefert. Düwells eigene vom Autonomieprinzip geleitete bioethische Position kann für Pawlik allerdings die großen Probleme, die dieser Ansatz mit sich bringt, nicht überzeugend lösen. Und so wird, wer sich von dem Buch eine Argumentation für eine lebenspraktisch angemessene Position erhofft, nach Ansicht des Rezensenten enttäuscht sein.
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