Beiträge des Internationalen Kongresses der Schopenhauer-Gesellschaft e.V. (Frankfurt a.M.). In Verbindung mit der Internationalen Schelling-Gesellschaft (Leonberg) und der Internationalen Johann-Gottlieb-Fichte-Gesellschaft (Halle).
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.09.2007
Da es sich beim Verhältnis von Arthur Schopenhauers Philosophie zu den Deutschen Idealisten um ein Forschungsdesiderat handelt, findet Oliver Müller diesen Sammelband äußerst begrüßenswert. Der Band, der aus einer Gemeinschaftstagung der Schopenhauer-, der Fichte- und der Schelling-Gesellschaft hervorgegangen ist, bietet neben einer eher "konventionellen" Darstellung der Schopenhauer'schen Ethik eine höchst erhellende Auseinandersetzung verschiedener Autoren mit den Beziehungen zwischen Fichtes, Schellings und Schopenhauers Philosophie, lobt der Rezensent. Denn trotz Schopenhauers polemischen Anwürfen gegen seine Vorgänger mache der Band deutlich, wie viele Gemeinsamkeiten und Verwandtschaften es zwischen den philosophischen Standpunkten gebe und was beispielsweise Schopenhauers Formulierung der Welt als "Wille" der Fichte'schen Theorie vom "ursprünglichen Wollen" verdankt.
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