Im vorliegenden Buch werden verschiedene Identitätssegmente des österreichischen Judentums vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart skizziert. An den Beiträgen ist ersichtlich, daß sich die Juden Österreichs aus vielen unterschiedlichen Gruppierungen mit differenten Bewußtseinsorientierungen zusammensetzten. Steven Beller führt in diesem Buch mit seinem Aufsatz seine international aufmerksam verfolgte Debatte mit dem bedeutenden Kulturhistoriker Ernst Gombrich über den Zusammenhang zwischen jüdischer Identität und kulturellen Leistungen weiter.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in…