Herausgegeben von Klaus Gerrit Friese und Elsa Lluis Martell. In Kooperation mit der Galerie Klaus Gerrit Friese (Berlin). Mit Texten von Klaus Gerrit Friese, Klaus Heinrich, Caroline Neubaur, Corinna Thierolf und Hanns Zischler. 216 Farbabbildungen. Hiermit liegen erstmals Zeichnungen des einstigen Berliner Religionsphilosophen Klaus Heinrich vor. Der Band ist eine Kooperation zwischen der Galerie Friese (Berlin) und dem ça ira-Verlag (Freiburg/Wien); letzterer ist seit 2020 der Verlag von Klaus Heinrichs Gesamtwerk.
Als wahren Glücksfall wertet Rezensentin Beate Scheder den Umstand, dass der Galerist Klaus Gerrit Friese diesen Schatz von zwischen 1955 und 2020 entstandenen Zeichnungen des Berliner Religionswissenschaftlers und FU-Mitbegründers Klaus Heinrich entdeckte. In den zahlreichen fantasie- und humorvollen Zeichnungen von Tieren, Hybridwesen, Porträts, "schlummernden Kuscheltieren" und "schrulligen Gestalten in universitären Talaren" erkennt die Kritikerin den "feinsinnigen Universalgelehrten". Mehr noch: Einige der gezeichneten "Selbstanalysen, Träumereien und Spielereien" erinnern Scheder gar an Picasso, Matisse oder Beckmann. Heinrichs Eröffnungsrede der ihm gewidmeten Ausstellung im Jahr 2020 und weitere Begleittexte runden den Band für die Kritikerin ab.
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