Diese Bildungsreise durch die Bundesrepublik führt in Städte, in denen sich Deutsch-Türken der zweiten und dritten Generation weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit seit 20 Jahren in Schule und Bildung engagieren. Eine besondere Rolle spielt dabei die Gülen-Bewegung. Mäzene, Schulgründer, Lehrer und Eltern kommen zu Wort. Dabei geht es u.a. um den Schulalltag, die Situation der Kinder, die Lehrinhalte und die Erfahrungen mit der Mehrheitsgesellschaft.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.07.2013
Freundlich hat Peter Köpf dieses Buch über die deutsch-türkischen Schulen in Deutschland von Jochen Thies aufgenommen. Der Autor ermöglicht seines Erachtens einen informativen und genauen Einblick in das Schulleben, den Unterricht und das Niveau dieser Schulen. Überrascht hat ihn etwa, dass es keinen Religionsunterricht, sondern nur Ethikunterricht gibt. Deutlich wird für ihn, dass es hier nicht um Missionierung, sondern um Bildung und Qualifikation geht. Thies halte die Skepsis von Teilen der Medien gegen den Gründer der Schulen, Fethullah Gülen, für nicht berechtigt. Das Fazit des Rezensenten: ein Buch "gegen das Misstrauen".
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