Horst Evers

Alles außer irdisch

Roman
Cover: Alles außer irdisch
Rowohlt Berlin Verlag, Berlin 2016
ISBN 9783871348150
Gebunden, 368 Seiten, 19,95 EUR

Klappentext

Der Flughafen BER wird eröffnet. Ein großer Tag für Berlin und Brandenburg. Genau 7,34 Sekunden lang läuft er wunderbar. Dann allerdings stürzt quasi aus dem Nichts ein wirklich großes Raumschiff auf alle drei Startbahnen. Dies ist der Auftakt zu einer Geschichte, die alles, was wir über außerirdisches Leben zu wissen meinten, über den Haufen wirft. Es treten auf: hochentwickelte Zivilisationen, denen lange Weltraumflüge längst viel zu mühsam sind und die andere Welten einfach online erobern; hyperintelligentes, sprechendes Plastik; Chamäleonsoldaten, die automatisch die Form annehmen, die ihnen gerade den größten Vorteil verschafft - und Goiko Schulz, 36 Jahre alt und eigentlich nur für seine Mutter etwas Besonderes. Gemeinsam mit einer schlechtgelaunten Fahrradkurierin und einem alten russischen Zeitreiseforscher wird er zur letzten Hoffnung der Menschheit. Ziel der kleinen Gruppe ist der interplanetare Verbrauchergerichtshof. Doch äußerst mächtige Feinde tun alles, damit sie diesen niemals erreichen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.04.2016

Rezensent Oliver Jungen bekommt Knalltüten-All mit Horst Evers und seinem, ja, was, Trash-Pop-Cyber-Punk-Roman? Nein, meint Jungen, dafür bietet Evers zu viel billigen Comedy-Witz und moralinsaure Satire. Als Sci-Fi-Parodie bleibt das Ding wegen stilistischer Schlichtheit am Boden kleben, findet Jungen. Leider, meint Jungen, denn Zeitreisende nimmt der Autor gekonnt auf den Arm und schafft mit Nietzsche als einem 170-jährigen Spiegelei-Piloten und den Cyanen, die laut Rezensent den Finanzjongleuren aus dem Silicon Valley ähneln, eigentlich ganz witzige Figuren und eine vielschichtige Handlung.
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