Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.06.2001
Recht gelungen findet der Rezensent mit dem Kürzel "hek" diesen Band mit Aufsätzen über Hildgard von Bingen und bemerkt, dass er "eine freudige Rezeption verdient hat". Er hebt die Vielfalt der Beiträge hervor und findet, dass sie ein interessantes Licht auf die Rezeptionsgeschichte, mit der das Werk der Theologin gehandelt wurde, werfen. Denn diese Rezeptionsgeschichte habe ja immer wieder zu "zweifelhaften Etikettierungen" geführt - nicht zuletzt aufgrund des aus Zweit- und Drittquellen gewonnenen Halbwissens, mit dem immer wieder über Hildegard von Bingen geschrieben worden sei.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 26.05.2001
Längst überfällig findet der Rezensent Friedrich Prinz diesen Sammelband über die Heilkundlerin Hildegard von Bingen, die in den letzten Jahren eine seiner Meinung nach eine "Flut pseudowissenschaftlicher Publikationen ausgelöst hat". Darüber hinaus ist die Authentizität ihres naturwissenschaftlichen Werkes heute etwas fragwürdig. Prinz umreißt in seiner Rezension kurz, womit sich die einzelnen Aufsätze befassen und lobt an vielen Beispielen den Erkenntnisgewinn über einzelne Aspekte des Schaffens von Hildegard von Bingen, über ihren Konservatismus ebenso wie über ihr Talent zur Selbstvermarktung. An dem Schluss-Essay hatte Prinz besonderen Spaß, weil er als Ausgleich für den Informationsoverkill sehr amüsant daher kommt.
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