Band 1: Herzogs- und Bürgerstadt, 1157 - 1505; Band 2: Belastungen und Bedrückungen, 1505 - 1705; Band 3: Erzwungener Glanz, 1706 - 1818. Mit 143 schwarz-weiß Abbildungen und CD. Für das Stadtarchiv herausgegeben von Richard Bauer. Helmuth Stahleder arbeitete 15 Jahre lang an dem Buchprojekt "Chronik der Stadt München". Der stellvertretende Direktor des Münchner Stadtarchivs sammelte Tausende von historischen Meldungen über das politische, wirtschaftliche und soziale Leben in der bayerischen Landeshauptstadt und stellte sie zu drei Bänden zusammen. Stahleder wertete eine riesige Fülle von Dokumenten aus - Urkunden, Rechnungen der Stadtkämmerei, Sitzungsprotokolle des Stadtrats bis hin zu Tagebuchaufzeichnungen einzelner Bürger. Die "Chronik der Stadt München" gibt detailreich Einblick in das Leben der Stadt und ihrer Bürger. Dabei verbinden sich - ähnlich wie bei der Zeitungslektüre - verschieden gewichtete Nachrichten von der Politik über das Leben der einfachen Menschen bis hin zum Wetter zu einem lesenswerten Gesamtbild der jeweiligen Zeit.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.06.2005
Renate Schostack freut sich, dass München mit den vorliegenden Bänden über eine "leicht zugängliche" und umfassende historische Dokumentation verfügt: 650 Jahre Stadtgeschichte, sauber recherchiert, einwandfrei zurückzuverfolgen, mit Schwarz-Weiß-Fotos versehen - soviel zu den Fakten. Richtig toll findet sie aber, dass man so prima in dieser Chronik schmökern könne. Ein "Füllhorn unsortierter Geschichte" - die Pest und das Wetter, bürgerlicher Alltag und große Stadtpolitik, Bettler und Tischgespräche bei Hof, Gerichtsfälle und die zum Teil grausige Vollstreckung der Urteile - wird ausgeschüttet, und zwar ohne hierarchische Ordnung. "Die Gewichtung", schreibt Schostack, "trifft der Leser." Genau in dieser Freiheit liegt für sie der Reiz dieser Bände, "in denen man mit Lust versinkt".
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