Hans-Ulrich Thamer informiert über Hintergründe, Verlauf, Folgen und Protagonisten der Französischen Revolution. Er beschreibt den Wandel von Reformerwartung zu revolutionärer Aktion, das Misslingen des Versuchs, die Revolution zu stabilisieren, die Entwicklung der Terreur, die Auswirkungen der Revolution auf das Leben in allen Bereichen der französischen Gesellschaft sowie auf das europäische Staatensystem.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.10.2004
Der Rezensent Benedikt Stuchtey ist voll des Lobes für den knappen, aber komplexen Abriss über die Französische Revolution, den der Beck Verlag in seiner Reihe "Wissen" herausgebracht hat. Das Buch ist seiner Meinung nach auf dem aktuellen Forschungsstand, ohne sich in Kontroversen zu verzetteln und bietet damit auch der interessierten Öffentlichkeit, nicht nur dem Fachpublikum eine interessante Aufbereitung des Themas. Stuchtey gefällt der Meta-Diskurs des Buches, der nicht nur "das Vermächtnis der Aufklärung", sondern eben auch den politischen Dogmatismus und "die Verbindung organisierter, abstrakter Religion und politischer Demagogie" als Hinterlassenschaft der Französischen Revolution sieht. Das Buch kann nach Ansicht des Rezensenten veranschaulichen, wie die Auswirkungen dieser Epoche bis in unsere Gegenwart reichen.
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