Dieser Band vereinigt neun Arbeiten, die sich systematisch, aber auch philosophiehistorisch und interdisziplinär, mit zentralen Aspekten von Handlung und Freiheit befassen. Gottfried Seebaß analysiert verschiedene Handlungsformen und führt Handlungs- und Willensfreiheit auf den Gattungsbegriff der Hindernisfreiheit zurück. Dessen genauere Analyse erweist die vermeintliche Vereinbarkeit eines Determinismusglaubens mit bestehender Freiheit als Illusion und löst den Scheingegensatz von Freiheit und Gleichheit auf.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.10.2006
Als "unaufgeregt", "seriös" und überaus "lehrreich" würdigt Rezensent Michael Pawlik diesen Band des Konstanzer Philosophieprofessors Gottfried Seebaß zum Problem der Willensfreiheit, den er mit großer Zustimmung gelesen hat. In seiner sehr ins philosophische Detail gehenden Besprechung unterstreicht er Seebaß? Einspruch gegen die von Peter Bieri in seinem Bestseller "Das Handwerk der Freiheit" formulierte Position, Determinismus und Freiheit sind vereinbar. Ausführlich rekapituliert Pawlik die Auseinandersetzung Seebaß' mit Bieris Positionen. Die Argumentation des Autors scheint ihm dabei rundum überzeugend, gerade wo er Alternativen zu Bieri aufzeigt.
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