Herausgegeben von Norbert Oellers. Etwa 2.200 Briefe Schillers liegen uns überliefert vor. Eine kleine Auswahl davon wird in dieser luxuriösen und bibliophilen Ausgabe in Faksimiles und Transkriptionen mit Erläuterungen des Schiller-Kenners Norbert Oellers vorgestellt. Der Band ausgewählter Briefe soll einen Eindruck von der Schreibweise und Denkart des deutschen Klassikers vermitteln und Anregungen liefern: Zu einer neuen Schillerlektüre, nicht nur seiner Briefe, sondern auch seiner poetischen, ästhetischen und historischen Werke, die auch 200 Jahre nach seinem Tod nichts von ihrer Attraktivität und Faszination eingebüßt haben.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 29.04.2005
Schöne Briefe? Ohne jede Frage. Aber auch: ein schönes Buch, fast "eine Prachtausgabe", wie Kurt Wölfel schreibt. Quartformat, dunkelrotes Leinen und knapp zwei Dutzend faksimilierte Briefe, frühe und späte, an Freunde und an Herrscher gerichtete, die verdeutlichen, was der Herausgeber in seiner "konzisen Einleitung" betone: Die vollendete Form von Schillers Briefen ist mehr als Zierde, ist vielmehr ein Ausdruck eines künstlerischen und menschlichen Selbstbewusstseins. "Klarheit und Freyheit der Handschrift besticht" (Briefempfänger Goethe) - eine Freiheit, zitiert der Rezensent aus der Einleitung, die sich "auch noch über die Untertänigkeitsformeln behaupten" kann und das konkrete Anliegen ästhetisch übersteigt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 27.04.2005
Als eine "besondere Kostbarkeit" lobt Rezensentin Ursula Homann diese bibliophile Luxus-Ausgabe "Schöner Briefe". Herausgeber Norbert Oellers präsentiert in ihr zweiundzwanzig Schriftstücke mit Faksimiles und Transskriptionen. Ganz hingerissen ist Rezensentin Homann von "Schönheit und vollendeter Form" dieser Briefe, dass sie Goethe nur zustimmen kann, der bereits festgestellt hat: "Die Klarheit und und Fryheit der Handschrift besticht." Als Adressaten dieser exklusiven Briefe nennt Homann Herzog Carl Eugen, den Vater eines verstorbenen Mitschülers, Henriette von Wolzogen und seinen Verleger Johann Friedrich Cotta.
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