Als israelischer Schriftsteller Moshe Ya?akov Ben-Gavriel wurde Eugen Hoeflich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der erfolgreichsten Autoren aus Israel. Wir sind überzeugt, dass seine beiden frühen Bücher Feuer im Osten und Der rote Mond, die wir in einem Band wiederveröffentlichen, eine spannende Entdeckungsreise bieten: in den Orient, nach Palästina, nach Syrien, in die Türkei. Ihre Botschaft ist bemerkenswert. Denn der Autor plädiert entschieden für ein friedliches Miteinander von Völkern und Kulturen, insbesondere von Juden und Arabern.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 23.09.2003
Andreas Kilcher ist hoch erfreut, dass der Literaturwissenschaftler Armin Wallas nun auch die beiden 1920 geschriebenen Essaybände von Eugen Hoeflich herausgegeben hat. Es lohne sich, die Visionen dieses "jungen, expressionistischen Hoeflich" zu lesen, der sich ein friedliches Miteinander der Kulturen in einem arabisch-jüdischen Palästina ausgemalt hatte. Mehr erfährt man vom Rezensenten leider nicht über das Buch - über den Visionär, der 1927 nach Palästina ausgewandert ist, um seinen Traum wahr werden zu lassen, immerhin ein bisschen mehr.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…