Herausgegeben von Achim Engelberg. Es war eine unwahrscheinliche Freundschaft, die den konservativen Verleger Wolf Jobst Siedler aus West-Berlin mit dem marxistischen Historiker Ernst Engelberg in Ost-Berlin verband - eine Freundschaft, die alle Mauern überwand und überstand. Auf der Grundlage eines langjährigen Briefwechsels schildert Ernst Engelbergs Sohn Achim diese einzigartige publizistische und menschliche Liaison. Wolf Jobst Siedler gründete gerade seinen eigenen Verlag, als er 1980 den renommierten Ost-Berliner Historiker Ernst Engelberg kennenlernte. Dieser verfasste zu jener Zeit seine epochale Bismarck-Biografie - überraschend schnell gelang es dem West-Berliner Verleger und Preußen-Kenner, den Autor und sein großes Werk für den Siedler Verlag zu gewinnen. Beharrlich gegen alle politischen Bedenken und Behörden setzte Siedler die parallele Veröffentlichung in Ost und West im Herbst 1985 durch.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 03.11.2015
Rezensent Gustav Seibt begrüßt, dass Achim Engelberg den Briefwechsel zwischen seinem Vater, dem DDR-Historiker Ernst Engelberg, und dessen westdeutschen Verleger Wolf Jobst Siedler herausgegeben hat. Mit wieviel Warmherzigkeit und Vertrautheit die beiden ungleichen Freunde, der kulturkonservative Preuße Siedler und der altmodisch orthodoxe Marxist Engelberg sich etwa über Bismarck, deutsch-deutsche Debatten, Patriotismus oder Kulturkritik unterhielten, beeindruckt den Kritiker sehr. Zwar vermisst er einen ausführlichen Kommentar, nichtsdestotrotz hat er diese bedeutsame Korrespondenz mit großem Interesse gelesen.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…