Wir sprechen mit Sprachassistenten und Chatbots, lesen Berichte, die ein Computer geschrieben hat und lassen uns von Meinungs-Bots in den sozialen Medien manipulieren. Als Kommunikationspartner nehmen Maschinen eine Rolle ein, die bislang Menschen vorbehalten war. Wir unterstellen ihnen automatisch ein Bewusstsein und Emotionen. Daher ist die neue Sprachtechnik mehr als ein neues Interface. Christoph Drösser erklärt, wie's funktioniert, und lotet die Möglichkeiten, Chancen und Gefahren der intelligenten Sprachsysteme aus.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.11.2020
Rezensent Wolfgang Krischke empfiehlt das Buch des Wissenschaftsjournalisten Christoph Drösser. Gut lesbar erörtert der Autor laut Krischke die Sprachkompetenz von Maschinen, ihre Entwicklung und ihre Grenzen. Das Buch taugt laut Rezensent weniger als Tiefenanalyse zum Thema denn als Überblicksdarstellung über die "aktuelle computerlinguistische Landschaft". Für Krischke bietet es dennoch spannende Ausführungen und Beispiele zum Fortschritt im Bereich maschinellen Lernens. Die KI-Forschung kommt im Buch laut Krischke dagegen leider zu kurz.
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