Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg wurden in der DDR mit einem jährlichen Gedenktag, mit Denkmälern, Biografien und Filmen als Märtyrer geehrt. Die SED präsentierte sich dabei als ihre direkte Erbin. In Analysen von SED-Publikationen, der Liebknecht-, aber auch der Thälmann-Filme sowie der Gedenkstätte des Sozialismus zeigt Barbara Könczöl die Konstruktion eines Mythos, der für die Identität der SED und der DDR zentral war.
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