Sie galt als Vamp, als Zigarren rauchendes Mannweib, als Männerzerstörerin, als schwärmerische Romantikerin und als aufwieglerische Kommunistin. Solche Klischees und Vorurteile erfuhr George Sand zu ihren Lebzeiten ebenso wie bewundernde Verehrung. Tatsache ist: Sie gehörte zu den produktivsten, meistgelesenen und bestbezahlten Autoren des 19. Jahrhunderts, erregte als streitbare Bürgerin mit Zivilcourage die Gemüter und pflegte Freundschaften mit vielen Geistesgrößen ihrer Zeit, darunter Balzac, Liszt, Chopin, Flaubert, Bettine von Arnim und Alexandre Dumas. Mit zahlreichen Abbildungen, Auswahlbibliografie und Register.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 03.07.2004
Die Rezensentin Renate Wiggerhaus ist entsetzt über die Nachlässigkeiten dieser Biografie. Die Bibliografie weist ihrer Meinung nach ebenso eklatante Lücken auf, wie sich Ungenauigkeiten in seine Arbeit eingeschlichen haben. Diese Defizite fallen durch die "ebenso phantastischen wie floskelhaften Übertreibungen", derer sich der Autor oft genug bediene, besonders ins Gewicht. Auch nervt die Rezensentin der "saloppe Jargon", mit dem Strohmeyr sich des Themas annimmt: "Das wirkt zuweilen ungewollt komisch, insgesamt aber vor allem überheblich und anmaßend". Alles in allem findet Wiggerhaus die Biografie dieser interessanten Persönlichkeit und begabten Schriftstellerin einfach nur "befremdlich" und stellt fest, dass der Autor mit seinem Forschungsgegenstand wohl wenig vertraut war.
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