In seiner ein Wissenschaftsleben lang betriebenen Auseinandersetzung mit Marx hat Alfred Schmidt (1931-2012), einer der wichtigsten Repräsentanten der Kritischen Theorie, die philosophischen Grundlagen des Marx'schen Materialismus aufgewiesen und die philosophischen Implikationen der Kritik der politischen Ökonomie herausgearbeitet. Das Projekt einer materialistischen Theorie der Subjektivität und die Idee eines ökologischen Materialismus sind Konsequenzen der Denkbewegung Alfred Schmidts, die hinsichtlich seines philosophischen Beitrags zu Marx in den hier gesammelten Studien dokumentiert ist.
Rezensent Rudolf Walther freut sich über die Herausgabe einiger Aufsätze und Vorträge des Philosophen Alfred Schmidt aus den Jahren 1970-1993 durch Michael Jeske und Bernard Görlich. Eher wenig bekannt, bieten ihm die Texte die Möglichkeit einer von Dogmen befreiten Sicht auf Marx. Schmidts intime Kenntnis des Materialismus sowie seine Perspektive auf dessen Ausprägungen bei Marx scheinen Walther bemerkenswert, weil frei von politischen, erkenntnistheoretischen und geschichtsphilosophischen Spekulationen zur Marx'schen Theorie.
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