Die politische Theorie des Humanismus ist seit längerem schon Gegenstand intensiver Diskussionen. Dieses Buch schließt nicht nur an diese Debatten an, sondern präsentiert auch ein neues Verständnis von der Entwicklung humanistischen Denkens. Nach einer Darstellung der historischen Konstellationen städtischer Politik und der ideengeschichtlichen Bedingungen des italienischen Bürgerhumanismus rekonstruiert dieses Buch eine zusammenhängende Reflexionsgeschichte humanistischen Denkens. Anhand der Leitbegriffe von Form, Tugend und Norm wird aufgezeigt, dass sich die Texte solch bedeutender Humanisten wie Francesco Petrarca, Coluccio Salutati, Leonardo Bruni, Leon Battista Alberti und Donato Giannotti lesen lassen als eine Problemgeschichte, in der die Ausgangskonzepte immer weiter präzisiert und zugleich immer weiter ausgehöhlt werden. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts kommt es dann schließlich zu einer Umwendung und Neukonzeptionierung, die nicht nur moderne sozialwissenschaftliche Vorstellungen voraus nimmt, sondern zugleich Ansatzpunkte liefert für eine aktuelle Debatte zur Frage der politischen Tugenden.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…