Aus dem Italienischen von Karl Förster und Hans Grote. Herausgegeben und Nachwort von Hans Grote. Mit sechs zeitgenössischen Holzschnitten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.05.2002
Dieser Band gefällt Kurt Flasch überhaupt nicht. Zwar können Petrarca-Gedichte immer auf Interesse hoffen und der Band ist auch "gut gemacht", gibt der Rezensent zu. Doch die Übersetzung aus dem 19. Jahrhundert durch Karl Förster findet er hoffnungslos veraltet, und er ärgert sich über die "elende Reimerei". Die "dichte Anschaulichkeit" des italienischen Lyrikers gehe durch die Übersetzung, die "halb Goethe-Imitation, halb Eichendorff-Ton" sei, leider völlig verloren, beklagt sich Flasch. Für ihn kommt dabei lediglich "epigonenhaftes Wortgeklingel" heraus, das Petrarca in keiner Weise gerecht wird. Deshalb lautet sein Urteil auch "mangelhaft".
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