Adam Zamoyski

Phantome des Terrors

Die Angst vor der Revolution und die Unterdrückung der Freiheit
Cover: Phantome des Terrors
C. H. Beck Verlag, München 2016
ISBN 9783406697661
Gebunden, 618 Seiten, 29,95 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Andreas Nohl. Für die Herrschenden und Besitzenden waren die Jahre nach der Französischen Revolution und Napoleon ein Zeitalter höchster Besorgnis. Die gekrönten Häupter lebten in der permanenten Furcht vor erneuten Rebellionen und waren überzeugt davon, dass ihre Macht auf dem Spiel stand. So entstand eine Politik, die mit einem immer aufwendigeren System von Bespitzelung, Zensur und Repression gegen reale und imaginäre Feinde vorging. Doch das Resultat war anders, als es sich die Mächtigen erhofft hatten. Der Polizeistaat und eine verfehlte Politik brachten - damals wie heute - genau das hervor, was sie verhindern wollten.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.10.2016

Von Adam Zamoyski lernt Johannes Willms, wie die europäische Repressionspolitik zwischen 1789 und 1848 sich gestaltete und zu welchen Maßnahmen die Staatsmänner nach Napoleon griffen, um eine neue Ordnung herzustellen. Anhand einer Indizienkette kann ihm der Autor zeigen, wie die Politik Österreichs, Russlands und Preußens die Entwicklung Europas behinderten. Vom Bruch eines kontinuierlichen Zeitverständnisses durch der Revolution vermag Zamoyski ebenso zu berichten wie von den Verschwörungstheorien, die der Polizei in die Hände spielten. Die damalige Repressionspolitik schildert der Autor laut Rezensent insgesamt anschaulich.
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