Vladimir Jabotinsky

Vladimir Zeev Jabotinsky wurde 1880 als Sohn einer jüdischen assimilierten Familie in Odessa geboren. Er war Zionist und ab 1937 Leiter der Irgun in Palästina. Er war auch ein gelehrter und vielsprachiger Hebraist. Er verfasste er Gedichte, übersetzte Dante und schrieb Theaterstücke und Novellen. Sein literarisches Werk besteht aus seiner Autobiografie, Liedern, Gedichten, einigen Theaterstücken, Kurzgeschichten und Novellen, darunter sein 1926 erschienenes Hauptwerk "Samson der Nasiräer". Seine Übersetzung von Chaim Nachman Bialiks Gedicht "In der Stadt des Schlachtens" aus dem Hebräischen ins Russische, in dem das Pogrom von Kischinew geschildert wird, erschütterte die assimilierten russischen Juden. Vladimir Jabotinsky starb 1940 bei einem Besuch in den USA an einem Herzinfarkt.

Vladimir Jabotinsky: Richter und Narr. Roman

Cover: Vladimir Jabotinsky. Richter und Narr - Roman. Die Andere Bibliothek, Berlin, 2013.
Die Andere Bibliothek, Berlin 2013
Aus dem Russischen von Ganna-Maria Braungardt. An den biblischen Samson aus dem Buch der Richter im Alten Testament angelehnt, beginnt Vladimir Jabotinsky Jahre später sein literarisches Porträt 1919…

Vladimir Jabotinsky: Die Fünf. Roman

Cover: Vladimir Jabotinsky. Die Fünf - Roman. Die Andere Bibliothek, Berlin, 2012.
Die Andere Bibliothek, Berlin 2012
Aus dem Russischen von Ganna-Maria Braungardt. Die Lyrik wurde übertragen von Jekatherina Lebedewa. Ein Gesellschaftsroman über den Untergang des bürgerlich-jüdischen Odessa zu Beginn des 20. Jahrhunderts.…