Rose Ausländer

Rosalie Beatrice "Ruth" Scherzer, wird am 11. Mai 1901 in Czernowitz/Bukowina (Österreich) geboren. Sie studiert Literatur und Philosophie an der Universität Czernowitz und wandert 1921 mit Ignaz Ausländer (Heirat 1923, Scheidung 1930) in die Vereinigten Staaten aus. 1931 kehrt sie nach Czernowitz und später Bukarest zurück. 1939 erscheint "Der Regenbogen", Rose Ausländers erste Buchpublikation. Nach der Besetzung von Czernowitz durch SS-Truppen 1941 wird Rose Ausländer im Getto der Stadt gefangengesetzt und darf nach Auflösung des Gettos die Stadt nicht verlassen. Sie lernt Paul Celan (Paul Antschel) kennen. Im Frühjahr 1944 besetzen russische Truppen die Bukowina und befreien die jüdische Bevölkerung. 1946 reist Rose Ausländer erneut nach New York aus. In den Folgejahren (bis 1956) schreibt sie ihre Gedichte ausschließlich in englischer Sprache. Nach einem Aufenthalt in Wien wird 1965 Düsseldorf ihr Wohnort. 1988, am 3. Januar, stirbt Rose Ausländer.

Rose Ausländer: Deiner Stimme Schatten. Gedichte, kleine Prosa und Materialien aus dem Nachlass

Cover: Rose Ausländer. Deiner Stimme Schatten - Gedichte, kleine Prosa und Materialien aus dem Nachlass. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 2007.
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2007
Rose Ausländers Rang als Lyrikerin ist mittlerweile unbestritten. Nach Jahrzehnten, in denen man ihren Namen nur unter Kennern nannte, zählt sie heute ganz selbstverständlich zu den Klassikern der Moderne,…