Pedro Rosa Mendes


Pedro Rosa Mendes wurde 1968 in Cernache do Bonjardim in Portugal geboren. Er studierte zunächst Rechtswissenschaften und arbeitete dann Journalist. Bekannt wurde er durch seine Reportagen, vor allem über Zaire, Angola, Ruanda, Afghanistan und Jugoslawien für die portugiesische Zeitung Publico. Zweimal erhielt er den "Feature of the Year"-Preis. Mit "Baia dos Tigres" (1998; dt. "Tigerbucht", 2001) legte Mendes seinen ersten Roman vor. Darin beschreibt er eine dreieinhalbmonatige Reise, die er 1997 von Angola nach Mosambik unternahm. Ebenso wie "Tigerbucht" wurde auch "Peregrinação de Enmanuel Jhesus" (2010; Ü: Die Wallfahrt des Emmanuel Jhesus) mit dem Preis des portugiesischen P.E.N.-Clubs ausgezeichnet. Gemeinsam mit dem Fotojournalisten Wolf Böwig arbeitet Rosa Mendes seit Längerem an dokumentarischen Projekten über die Zustände in den Krisengebieten West- und Zentralafrikas. Ihre Reportage "Schwarz.Licht" (2006) wurde u.a. für den Pulitzer-Preis nominiert. Pedro Rosa Mendes lebt in Lissabon.

Pedro Rosa Mendes: Tigerbucht. Angola sehen und überleben - Stimmen aus dem Staub des Krieges

Cover: Pedro Rosa Mendes. Tigerbucht - Angola sehen und überleben - Stimmen aus dem Staub des Krieges. Ammann Verlag, Zürich, 2001.
Ammann Verlag, Zürich 2001
Aus dem Portugiesischen von Ines Koebel. Pedro Rosa Mendes bricht 1997 auf, um auf den Spuren der portugiesischen Forschungsreisenden Hermengildo Capelo und Roberto Ivens von der afrikanischen Westküste…