Mechthild von Magdeburg

Die Mystikerin Mechthild von Magdeburg wurde um 1210 in der Gegend um Magdeburg geboren. Mit 12 Jahren erlebte sie ihre ersten mystischen Visionen. Um 1230 verließ sie ihre wahrscheinlich adelige Familie und lebte zeitweise in einem Beginenhaus, dessen geistliche Betreuung den Dominikanern von Halle oblag. Um 1250 begann sie, ihre mystischen Erfahrungen niederzuschreiben. Wegen ihrer Kritik am Ordens- und Weltklerus angefeindet, gelangte sie 1270 schwer krank in das Benediktinerinnenkloster Helfta, wo sie Verbindung mit Gertrud der Großen und Mechthild von Hackeborn hatte. Die von Heinrich von Halle zu 6 Büchern des "Fließenden Lichts der Gottheit" zusammengefassten Aufzeichnungen gelten als die ersten in (nieder-) deutscher Sprache abgefassten Zeugnisse deutscher Mystik. Mechthild von Magdeburg starb 1282 oder 1294 im Kloster Helfta bei Eisleben.

Mechthild von Magdeburg: Das fließende Licht der Gottheit. Zweisprachige Ausgabe

Cover: Mechthild von Magdeburg. Das fließende Licht der Gottheit - Zweisprachige Ausgabe. Verlag der Weltreligionen, Berlin, 2010.
Verlag der Weltreligionen, Berlin 2010
Aus dem Mittelhochdeutschen von Gisela Vollmann-Profe. Mechthild von Magdeburg lebte von etwa 1207 bis 1282. Nach eigener Aussage hatte sie mit zwölf Jahren ihre erste mystische Gotteserfahrung. Im Alter…

Mechthild von Magdeburg: Das fließende Licht der Gottheit.

Cover: Mechthild von Magdeburg. Das fließende Licht der Gottheit. Deutscher Klassiker Verlag, Berlin, 2003.
Deutscher Klassiker Verlag, Frankfurt am Main 2003
Herausgegeben von Gisela Vollmann-Profe. Mechthilds von Magdeburg "fließendes Licht der Gottheit" gehört zu den herausragenden Werken der mittelalterlichen deutschen Literatur. In ungewöhnlicher Kühnheit…