Lew Besymenski

Lew Besymenski, geboren 1920, war während des Zweiten Weltkrieges Dolmetscher und Aufklärungsoffizier in den Stäben der Sowjetmarschälle Rokossowski und Shukow. In dieser Funktion nahm er an den Schlachten um Stalingrad, Orel, Kursk, Warschau und Berlin sowie an Vernehmungen der Generäle Paulus, Dönitz, Keitel, Jodl und Warlimont teil. Nach dem Krieg wurde er Historiker und Journalist. Er arbeitet bis heute für die Moskauer Zeitschrift "Nowoje Wremja". Besymenski schrieb mehrere Bücher über den Zweiten Weltkrieg und den Faschismus sowie über Raoul Wallenberg (mit Ulrich Völklein veröffentlichte er 2000 bei Steidl "Die Wahrheit über Raoul Wallenberg"). Seit 1985 gehört er dem Beirat des Zentrums für Studien zur Deutschen Geschichte in Moskau an, 1999 erhielt er eine Professur für Militärgeschichte an der Akademie für Militärwissenschaften.

Lew Besymenski: Stalin und Hitler. Das Pokerspiel der Diktatoren

Cover: Lew Besymenski. Stalin und Hitler - Das Pokerspiel der Diktatoren. Aufbau Verlag, Berlin, 2002.
Aufbau Verlag, Berlin 2002
Aus dem Russischen von Hilde und Helmut Ettinger. Was führte 1937/38 zur brutalen "Enthauptung" der Roten Armee? Lew Besymenskis Antworten auf diese und andere Fragen geben neuen Aufschluss über die außenpolitischen…

Lew Besymenski/Ulrich Völklein: Die Wahrheit über Raoul Wallenberg.

Steidl Verlag, Göttingen 2000
Wenige Menschen werden bereits zu Lebzeiten eine Legende ihrer selbst. Der schwedische Diplomat Raoul Wallenberg gehört ganz gewiss zu diesen Ausnahmeerscheinungen. Mit außergewöhnlichem Mut arbeitete…